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Ganztagsschule auf dem Weg zu Profil II



Seit dem Schuljahr 2015/16 sind wir offiziell Ganztagsschule im Profil II.

Beim Bemühen um die Qualitätsverbesserung schulischer Bildung wird der Ganztagsschule besondere Bedeutung für die Schulentwicklung beigemessen. Sie soll den Schülerinnen und Schülern genügend Zeit und Handlungsspielraum für ihre Entwicklung geben, einen Beitrag leisten zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zur spezifischen Förderung von Kindern aus bildungsfernen Gruppen beitragen. Schule wird mehr und mehr mit Erziehungsaufgaben konfrontiert. Sie muss unterstützend und ergänzend zur Familienerziehung wirken.


Damit Schule diese Aufgaben erfüllen kann, ist es nötig, dass Kinder mehr Zeit in der Schule verbringen.


In vielen kleinen Schritten hat sich die Albert-Schweitzer-Schule zu einer „Ganztagsschule mit pädagogischer Mittagsbetreuung“ entwickelt:

Sportangebote am Nachmittag durch die Zusammenarbeit von Schule und Sportverein (1991), tägliche Hausaufgabenhilfe in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule (1993),Grundschule mit festen Öffnungszeiten - Öffnung von 7:30 Uhr bis 13:30 Uhr(1993), Gründung des Fördervereins Albert-Schweitzer-Schule (1994). Er übernimmt die Organisation kostenpflichtiger außerunterrichtlicher Angebote, z.B. Ferienspiele (1995), Nachmittagskurse (1996), päd. Mittagstisch mit integriertem Nachmittagsangebot bis 15:00 Uhr (1997), Modellprojekt „Offene Ganztagsgrundschule“ des Kreises Offenbach – Öffnung von 7:40 Uhr bis 16:30 Uhr (2001). Seit Schuljahresbeginn 2004/2005 ist die Albert-Schweitzer-Schule Ganztagsschule mit pädagogischer Mittagsbetreuung. Dies wurde ca. 2010 in Ganztagsschule im Profil 1 umbenannt. 2012 beantragte die Schule dann das Profil II und bekam zunächst 2 Stellen mehr und 2015/16 noch einmal 0,6 Stellen zusätzlich. Diese hat die Schule in Geldmitteln erhalten und finanziert dadurch die Frühbetreuung, die Betreuung der Brotboxzeit und einen Teil der Hausaufgabenzeiten.


Für unterrichtsergänzende und -erweiternde Angebote (Kurse und Förderangebote), die Hausaufgabenzeiten und eine Brotboxzeit sind der Schule zusätzlich zur Unterrichtsversorgung 57,5 Lehrerinnenstunden vom Kultusministerium zugewiesen worden. Diese werden außerhalb der regulären Unterrichtszeit, vorwiegend am Nachmittag angeboten. Sie sind teilweise kostenpflichtig und teilweise kostenfrei.


Das kostenpflichtige Angebot des Fördervereins (Mittagstisch mit Betreuung und parallel dazu die Nachmittagskurse) ist Bestandteil der „Ganztagsschule mit pädagogischer Mittagsbetreuung“ und bleibt unverändert bestehen.


Der Schulvormittag und der Schulnachmittag sind als Einheit zu verstehen, die durch die Leitgedanken und Zielsetzungen unseres Schulkonzepts geprägt sind und sich sowohl inhaltlich als auch methodisch an diesem orientieren. Förderverein, Betreuung, Kollegium und Schulleitung arbeiten in enger Abstimmung sowohl konzeptionell, erzieherisch als auch organisatorisch zusammen.


Dies wird durch regelmäßige gemeinsame Sitzungen, Teamgespräche und Fortbildungen gewährleistet.



Ganztagsklasse

Seit mehreren Jahren hat die Albert-Schweitzer-Schule beim Ministerium einen Antrag auf eine Ganztagsklasse in gebundener Form gestellt.

In der, zur Zeit vom Ministerium genehmigten, offenen Form kann  die Nachmittagsbetreuung je nach Bedarf nach dem Unterricht ein- bis fünfmal wöchentlich gewählt werden. Die Betreuungszeiten sind kostenpflichtig.

Parallel dazu ist eine Ganztagsklasse pro Jahrgangsstufe in gebundener Form geplant. In dieser Form ist eine optimale Verteilung von Unterrichts- und Betreuungszeiten auf den ganzen Tag möglich. Dies kommt dem Bedürfnis der Kinder nach einem Wechsel von konzentrierten und entspannten Phasen entgegen. Der Faktor Zeit wirkt sich auch auf die Unterrichtsgestaltung aus. Eine gebundene Form hätte eine höhere Mittelzuweisung zu Folge. Zur Zeit werden die Angebote in den Ganztagsschulen jedoch nicht ausgeweitet, da die offene Form noch nicht landesweit umgesetzt ist.

Dennoch haben wir seit Schuljahresbeginn 2005/2006 einzelne Klassen gebildet, in denen Kinder einer Jahrgangsstufe zusammengefasst sind, die mindestens viermal wöchentlich für die Mittagsbetreuung angemeldet sind. Diese Kinder können montags bis donnerstags zwischen 7:40 Uhr und 16:30 Uhr und freitags bis 15:00 Uhr in der Schule sein. In Zusammenarbeit mit dem Förderverein werden Unterricht und Betreuung auf den Tag verteilt. Ein Teil des verpflichtenden Unterrichts wird am Nachmittag gehalten. Dadurch ist eine andere Rhythmisierung des Schultags möglich, die sich noch mehr an einem sinnvollen Wechsel von Anspannung und Entspannung orientiert. Die Anzahl der Unterrichtsstunden richtet sich, wie in den Parallelklassen, nach der für die Jahrgangsstufe vorgesehenen Stundentafel. Die Kosten für die Betreuungszeiten übernehmen die Eltern.

Zur Zeit haben die „Ganztagsklassen“ von Montag bis Donnerstag zwischen 11:30 Uhr und 13:00 Uhr eine Mittagspause, freitags erst ab 12:45 Uhr. An zwei Tagen findet von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr Unterricht statt.



Das neue Betreuungshaus

Der Pavillon heißt jetzt Schulkinderbetreuungshaus. Er heißt deshalb so, weil dort die Betreuung stattfindet. Es werden dort die Kinder aber nicht nur betreut, es wird noch vieles andere gemacht.

Es wird in den selben Räumen gegessen, in denen auch gespielt wird. Es gibt jetzt zum Beispiel auch in zwei Räumen eine Bauecke, damit es nicht so viel Gedrängel gibt. Die Kinder essen und spielen auch in drei verschiedenen Räumen, deshalb gibt es nicht mehr so viel Krach.

Im Flur hat jedes Kind sein eigenes Ranzenfach. Manche Kinder teilen sich auch eins, wenn das eine Kind zum Beispiel nur montags, dienstags, mittwochs und das andere donnerstags und freitags da ist.

Die Küche ist vom A-Gebäude in das Schulkinderbetreuungshaus umgezogen und fast komplett erneuert worden. Jetzt ist sie viel größer als vorher, mit ganz moderner Ausstattung. Sie ist näher an den Essräumen.

Und die Köchinnen können jetzt mehr auf einmal kochen.

Die Kinder werden gegen 13.00 Uhr zum Hände waschen gerufen. Danach gehen sie in die Essräume. Man kann sich seinen Platz aussuchen, aber manche Kinder haben auch feste Plätze.

Nach dem Essen machen zwei oder drei Kinder Tischdienst. Das eine Kind wischt die Tische nass, das andere macht sie trocken. Der Boden muss natürlich auch gefegt werden.

Nach dem Essen gehen ALLE Kinder bis 14.00 nach draußen.

Danach können sie entscheiden, ob sie lieber rein gehen, oder ob sie weiterhin draußen bleiben möchten. Man kann auch jederzeit rein und raus gehen, wenn man möchte. Manchmal, wenn sehr gutes Wetter ist, dann muss man draußen bleiben.

Man kann im Bewegungsraum Trampolin hüpfen oder mit Matten, Tischen und Bänken spielen.

Es gibt einen Raum, wo man lesen und spielen kann und natürlich die Toiletten.

Im Hausaufgabenraum können die Kinder schön in Ruhe ihre Hausaufgabe erledigen.

Es gibt viele Spielsachen, die man ausleihen kann. Für die Ausleihe braucht man einen Ausweis. Den bekommen die Kinder, wenn sie in die Betreuung gehen.

Diesen Ausweis hängt man an bestimmte Haken.

Wenn ein Kind eine Sache, die es ausgeliehen hat nicht zurückbringt, wird der Ausweis am Ende des Tages eingezogen. Das Kind muss etwas Gutes tun um ihn wieder zu bekommen, zum Beispiel Stifte anspitzen oder den Weg vor der Villa kehren.

Es gibt auch Spiele, für die man keinen Ausweis braucht. Es gibt zwei Sandkästen in denen man spielen kann.

Man kann sich in der Villa oder im Pavillon Schippen oder andere Sandspielzeuge ausleihen,

dafür braucht man den Ausweis.

Einige der Betreuer bieten Gesellschafts- spiele an, die man mit anderen Kindern spielen kann.

Manchmal kann man auch Salzteigfiguren basteln oder Pizza-Brötchen backen. Andere arbeiten mit Laubsägen.

Daniel und Tina, 4. Schuljahr


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